Mittagberg 1.451m (VideoRundumsicht) – und Opi-Erwin

Heute (29.03.2014) beschloss ich auf den Mittagberg zu wandern. Zur Zeit sind nicht so viele Touristen im Lande, daher freue ich mich ohne großartigen Trubel auf dem Mittagberg die Aussicht genießen zu können.

Zum Mittagberg gelangt man nämlich nicht nur zu Fuß oder mit’m Radl, auch auf gemütlichen Wege per Doppelsesselbahn von Immenstadt aus.

Der Mittagberg ist der Beginn oder das Ende für eine komplette Überschreitung der Nagelfluhkette. Nach dem Mittagberg im Osten folgen 12 weitere Gipfel auf insgesamt 20km Richtung Westen.

Ich starte in Blaichach (Sonthofen), parke auf einem Waldweg rechts des Flüsschens Gunszesrieder Ach und wandere den Schotterweg hinauf zur kleinen St. Wendelin Kapelle oder Bild Kapelle.

Nach links und rechts geht eine Strasse talwärts entlang, nur wo geht es zum Mittagberg.

Wat für’n Glück. Ein Auto parkt in der Kurve, ein Opi springt behende heraus, ich schaue ihn fröhlich an und frage ihn, ob er mir sagen kann, welcher Weg zum Mittagberg führt. Später erfahre ich von einem anderen Wanderer, den ich unterwegs antreffe, dass er Erwin heißt, da er Opi-Erwin grüßt „Grüß dich Erwin!“ und er aber nix versteht, da er sein Hörgerät wohl zufällig zu Hause vergessen hat ;).

Jedenfalls frage ich ihn an der Wegeskreuzung und er sieht da wohl nur ein Mädl stehen, die ihren Mund bewegt und kommt mit fuchtelnden Armen herüber und sagt: „Er ist schwerhörig, was hätte ich gesagt??“ So frage ich ihn noch einmal direkt ins Ohr, wo mein Weg ist :-D. Und siehe da, ein bisher von mir noch nicht entdeckter Waldpfad geradeaus führt zum Mittagberg.

Los geht’s. Opi-Erwin kommt ebenso nach.

Ein schöner Waldpfad führt hinauf. Über Wurzeln, durch lichten Wald, mal steil, mal sanft.

Aus dem Waldabschnitt herauskommend, treffe ich auf eine Frühlingsblumenwiese mit einer herrlichen Bergwelt im Hintergrund.

 

Nach der Fotosession wandere ich über die Wiese, durch Schnee natürlich auch noch, hinauf zum Mittagberg.

 

Angekommen. Und nichts ist los. Keine Menschenmengen. Herrlich.

Hier hat man schon eine prächtige Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt.

Nach dem Verweilen auf dem Mittagberg wandere ich weiter Richtung Westen zum Bärenköpfle. Auf dem Weg dorthin traf ich Opi-Erwin wieder an. Er erklärte mir, dass auf der Wiese auf dem sich das Kreuz befindet, nicht der eigentliche Bärenkopf ist, sondern ein paar Meter weiter nördlich. Aufgrund der jährlichen Bergmesse ist das Kreuz auf der Wiese aufgestellt, so dass alle Pilger ihren Platz finden. 🙂

Nachfolgend ein paar Infos. Das Schild befindet sich unweit vom Gipfelkreuz.

Und darf ich vorstellen, Opi-Erwin auf dem Weg zum Bärenkopf, nördlich vom Kreuz. 🙂    Auf diesem Wege wünsche ich Opi-Erwin noch viele weitere Bergtouren bei bester Gesundheit.

 

 

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