Großer Hundstod 2.593m

Pürzlbach (1100 m) – Ingolstädter Haus (2119 m) – Großer Hundstod (2593 m)

Der Name des Berges bezieht sich auf die Watzmannsage, in der die Hunde des Watzmann vom Hundstod herabstürzen.

Ich folge zuerst dem Schotterweg, der dann links über die Wiese steil abzweigt und sich wieder auf dem Weg zurückfindet hinauf zur Kallbrunnalm (ca. 1h).

 

Auf dem Weg zur Kallbrunnalm unterhalte ich mich mit einem wirklich rüstigen topfitten Wanderer. Er zeigt mir sein Gipfelziel, es ist der uns linker Hand stets begleitende Hochranz 1.953m. Weiter oben bei den Almhütten lese ich das Schild rechts weisend den Weg zum Gipfel Hochkranz. (anspruchsvolle Bergwanderung, Klettersteig im Gipfelbereich). Ein ebenso nicht zu verachtendes Gipfelziel.

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Aber die heutige Tour führt mich nicht zum Hochkranz, sondern noch etliche Kilometer weiter zum Großen Hundstod. Ich lasse die Almhütten hinter mir und wandere weiter zum Dießbachstaussee, den ich nach ca. 30 Minuten erreicht habe. Ein herrlicher Blick vom Staussee hinüber zum großen Hundstod.

 

Über die Staumauer folge ich rechts den Schotterweg weiter in stetigem Auf und Ab. Mich begleitet ein herrlicher Bergwaldsee. So klar, da möchte ich am liebsten glei eini springen.

 

Nach einiger Zeit gelange ich dann aber zur Talstation der Materialseilbahn des Ingolstädter Hauses, hier beginnt der schmale Pfad hinauf zum Ingolstädter Haus.

 

Langsam wird die Umgebung immer steiniger und ich erreiche die bizarre Mondlandschaft des Steinernen Meeres. Wirklich bizarr die großen Felsbrocken daliegend. Der Pfad führt linksseitig unter den Felswänden von Dießbacheck über die Mitterkaserwand steil nach oben zum Haus in der Dießbachscharte.

 

Kurz vor dem Ingolstädter Haus geht es links nordwärts den Großen Hundstod hinauf.

 

Die Route ist mit schwarz gekennzeichnet und weißt auch eine wirkliche Kletterstelle I auf. Die ganze Strecke ist ausgesetzt und steil, und man kommt etliche Male wirklich nur mit Hilfe der Hände vorwärts. Nach ca. 4,5 – 5 Stunden Gehzeit endlich angelangt, habe ich einen traumhaften Blick in die Bergwelt.

 

Panoramablick:

der Hochkönig, das Steinerne Meer liegt einem zu Füßen, die Hohen Tauern, Loferer und Leoganger Steinberge, Seehorn, Hochkalter, Watzmann, die Chiemgauer Alpen, das Hagengebirge…

 

Es ist eine unglaubliche Stille am Gipfel.

Nur zwei andere Wanderer genießen mit mir die Aussicht. Ein weiterer Wanderer kommt eiligen Schrittes nach oben, Rucksack vorsichtshalber unten abgestellt, und flitzt von einer Ecke in die andere und schießt Unmengen an Fotos. Belustigt schauen wir zu.

 

 

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