Scheinbergspitze 1.926m

Und der dritte in Folge in den Ammergauer Alpen.

Der heutige Berg ist ein Klassiker. Das heißt, die Tour ist vom Anspruch her leicht zu erreichen und bietet fantastische Berggipfelblicke bereits auf dem Weg zum Gipfel. Folglich ist die Besucherfrequenz auch dementsprechend höher.

So ist es auch gewesen.

Wir parken an der bereits gut besuchten Parkbucht zwischen Reutte und Linderhof und wandern entspannt den breiten Schotterweg durch lichten Wald bergan.

 

Nicht lang folgt die Abzweigung rechts  zu einem Steig. Die Tage vorher hat es gut geregnet und wir stapfen schmatzend über Wurzeln und aufgeweichtem Erdboden.

Uns kommen schon die ersten Gipfelstürmer entgegen. Ein Wanderer zählt 39..40 und zeigt jeweils auf uns. Soviel tummeln sich bereits auf dem Weg nach oben bzw. um das Gipfelkreuz herum, so erzählte er uns, eine ganze Busgruppe sei auf dem Weg nach oben. Den geben wir doch gerne den Vorsprung. Wenn wir oben sind, haben wir die Gruppe bestimmt bei ihrem Abstieg bereits begrüßt.

Wir folgen weiter dem schmalen Pfad und gelangen an eine freie Anhöhe. Von hier ist der Blick baumfrei zum Gipfel hinauf, bevor es wieder auf dem Pfad ein Stück durch den Wald entlang geht. Vorab genießen wir aber noch ein wenig den Talblick durch die Bäume.

In vielen Serpentinen schlängelt sich der Steig an den Latschenkiefern vorbei. Ab und zu kommen sogar ein paar Mini-Klettereinlagen an steinigen Passagen zum Einsatz. Dabei haben wir immer wieder prächtige Blicke auf die Berge.

 

Den latschenbewachsenen Kamm lassen wir bald hinter uns und gelangen auf den Vorgipfeln und können nun das Gipfelkreuz sehen. Wir wandern hinab in die Senke und nehmen die letzten Höhenmeter zum Hauptgipfel in Angriff.

 

Wie gedacht, haben wir auch unterwegs die Busgruppe getroffen. Der Gipfel ist somit nicht mehr überlaufen. Wir haben genug Platz, um uns für eine anständige Jausen niederzulassen und die Bergwelt zu genießen. Mit Blick u.a. auf die Hochplattengruppe und die fernen Allgäuer Alpen.

 

Beim Ankommen am Ausgangspunkt machen wir noch einen Abstecher zum Ufer des Plansees. Auch wenn es mir bei der Tour anständig warm wurde, so kann ich doch nicht wie mein Bergfreund ins kühle Nass springen. Lediglich die Füße inklusive verzerrtem Gesicht gehen Baden.

 

 

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