Skitour Namloser Wetterspitze 2.553m

 

Tjaja…am 11.03.2017 war noch das Grünhorn die Krönung meiner bisherigen Skitouren. Am 25.03.2017 nun die Namloser Wetterspitze. Knackige 1.300 hm geht es auf die 2.553m hohe Spitze. Panorama –  kannst’e dir vorstellen. Allerprächtigst! Bruder Hochvogel thronte auch aus dem Bergmeer heraus. Und das Tal war och im Nebel versunken. Ein grosses Wolkenmeer erblickten wir.

(Nein, ick bin keen Berliner Kind. Is aber trotzdem lustig 😉 ).

Um 08.15 Uhr starteten wir. Wahrlich etwas zu spät für die Schneeverhältnisse. Die Sonne war guat stark und verpasste dem Schnee ne gehörige Portion Sulz zur Mittagszeit. Am frühen Morgen waren auch schon eine Menge Autos auf den Parkplatzbuchten am Start. Wir somit fast die letzten.

Der Zustieg bis zu dem Almdorf Fallerschein war abwechslungsreich. Es hieß: Ski an -> Ski aus -> tragen, Ski an -> Ski aus -> tragen und so weiter und so fort… Die Schneedecke war ein Flickerlteppich aus Erde und Schnee.


Fallerschein Almdorf

Es ist eines der größten Almdörfer der Alpen mit seinen 40 Almhütten. Es liegt südlich von Stanzach in Tirol auf 1.300m.

Vor einigen Jahrhunderten war es das ganze Jahr über bewohnt, inzwischen wird es während den Sommermonaten alsl Feriensiedlung genutzt.

Wanderung bis Fallerschein: 2 km nach Namlos, ab Parkplatz auf der Namloserstrasse ca. 30-45 Minuten


Ab dem Almdorf erwartete uns endlich eine Schneedecke. Nur über ein Bacherl hieß es nochmal kurz Ski aus.

Vorab grüßten wir aber noch den Wirt von der Michls Fallerscheinstube, der kurz zum Guten-Morgen-Gruss heraus kam. Wir bestellten schon mal Erfrischungsgetränke für den Rückweg. Er meinte, dass gar nicht mehr viel bieten kann, da Saisonende ist und heute bereits viele andere Skitourengeher uns voraus sind. Wir sollten uns beeilen, um noch ein kühles Bier genießen zu können.

Gesagt, getan. So spurteten wir weiter zu unserem ersten Rastplatz bei der Sonnenberghütte auf 1.752m. Von dort erblickten wir wunderbar die Südflanke der Namloser Wetterspitze. Die Skitourengeher waren kleine Punkte, die sich gemächlich den Hang zum Putzenjoch auf 2.009m hinauf begaben. Nach unserer kurzen Stärkung waren auch wir Punkte, die sich im Sonnenschein gleichmäßig zum Joch bewegten.

Am Putzenjoch angekommen, floss der Schweiß bereits in Strömen. Das beste Stück hatten wir aber noch vor uns.

Ab dem Joch geht es nach links den steilen, langen Hang in vielen Serpentinen bergwärts. Schon während des Anstiegs lässt sich ein ungemein weitreichender Blick über die Lechtaler, Allgäuer und Tannheimer Berge genießen. Da muss man sowieso öfter pausieren und den Bergblick genießen.

Es zieht sich schon g’scheit den Hang hinauf bis man endlich einmal das Gipfelkreuz erblicken darf. Kurz vor dem Ziel kommt ein kurzes Schotterfeld. Wir zogen unsere Ski aus, deponierten Sie und liefen die letzten Meter über Schotter und Schrofen zum Gipfel.

Vom höchsten Punkt

sieht man hinüber zu den Ammergauer Alpen, Wettersteingebirge und zur Mieminger Kette. Südlich zu den Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen mit der bekannten Wildspitze sowie dem Ortler.

Die Abfahrt im oberen Teil war super, später ging es im Sulzschnee holprig hinab.

Und natürlich kehrten wir noch auf a Schnapserl und einem Bierchen bei Michls Fallerscheinalpe ein. Genossen die Sonne mit weiteren Skitourengehern und ließen es uns gut gehen. 🙂

Facts

Start: 2km nach namlos Richtung Fallerschein – Parkplatzbuchten an der Strasse 

Höhenmeter: 1.350m

Aufstieg: ca. 4 Std

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