Tourenplanung im Winter – Achte auf Ruhezonen

Ruhezonen? Wildtiere? Warum?

Ganz einfach.

Tiere fressen sich im Sommer und Herbst ihre Fettreserven an, um im Winter an diesen zehren und damit Überleben zu können. Um möglichst sparsam und effektiv die Fettreserven zu verbrauchen, benötigen sie am besten Ruhe, Entspannung und keine Aufregung.

Das heißt, wenn du auf einmal bei deiner Skitourenabfahrt eine Abkürzung wählst und …Bääähhhhhmmm…. durch eine Ruhezone durch wedelst, schreckst du das arme Wildschein, Reh, Hirsch, Hase auf und das Tier setzt die größte Energie auf, um zu Überleben und sprintet davon.

Copyright Ursula Bauer
Copyright Ursula Bauer

Nicht jedes Tier hat es hier so leicht wie ein Frosch, der einfach mal in Winterstarre fällt und aufwacht wenn es warm wird. Ein Frostschutzmittel damit das Blut nicht einfriert, wie es bei den Insekten der Fall ist, die sich in Holzritzen verstecken, haben sie auch nicht. 

Deshalb

sei dir dessen bewusst, verantwortungsvoll mit deiner Natur umzugehen und bleibe stets auf den Pisten.

DAV hilft – Natürlich auf Tour

An rund 180 häufig begangenen Bergen im bayerischen Alpenraum wurden circa 500 Aufstiegs- und Abfahrtsrouten und 230 Wald-Wild-Schongebiete ausgewiesen. Alle Details dazu findest du im Internet, in den AV-Karten „BY“ und vielen weiteren Produkten ab diesem Winter unter dem Motto „Natürlich auf Tour“

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DAV –

Es gibt hierzu auch ein Faltblatt in PDF Format, direkt zum Herunterladen auf der DAV Webseite. Klick einfach auf das Foto-Faltblatt und du landest direkt auf dem PDF.

 

Ein Siebenschläfer macht Winterschlaf auf Laub (Bild: dpa Picture-Alliance)

 

 

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Vielen Dank für das mir zur Verfügung gestellte Bildmaterial.

AktionTier, Ursula Bauer – Foto Wildschwein 

DAV

 

 

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