Winter lauschen

Winter lauschen.
Augen schließen.
Die Sonne im Gesicht spüren.

und lauschen.

Geist ruht.
Im Hier und Jetzt.

Lauschen
wie der Wind klingt.
Er rauscht leise vorüber.
Höre ihn in der Ferne über die Gipfel ziehen.

Lauschen
wie der Schnee schmilzt.
An jeder Ecke vernehme ich kleines Rascheln in Form von Schmelzen.

Die Bäume lassen von einem ihrer Äste den Schnee herunter rieseln.
Höre mit geschlossenen Augen wie der befreite Ast von der Last nach oben schwingt und seichte auswippt.

Hin und wieder meldet sich der Geist zu Wort und schlägt vor über etwas zu denken.
Es gibt nichts nachzudenken, erwidere ich 
und schon halte ich einen Dialog mit ihm.

Mir wird es bewusst. Ich nehme es wahr. Beachte ihn nun nicht mehr.
Und er ruht.

Ich genieße. Nicke fast ein. Spüre die kräftige Sonne im Gesicht.
Bis ein Wind vorüberzieht und mich ihn spüren lässt.

Stille. Leises Schneeknistern.

Zwitschern. Ein Vogel.
Zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen.
Glücksgefühl. Einfach so. Durch nur ein kleines Zwitschern.

Das ist Einklang mit der Natur.
Und noch viel mehr.

 

 

 

2 thoughts on “Winter lauschen

  1. Hallo Conny

    Deine Bilder strahlen immer so viel Ruhe aus, dass ist Traumhaft, da kann man die Augen zu machen, und denkt man säße genau an der stelle wo du gerade unterwegs bist 😉
    Danke für die schönen beiträge

    PS: Ich habe mir gerade das Buch bestellt, das du gerade Ließt, dass scheint ja sehr spannend zu sein

    LG Markus

    1. Hallo Markus,
      oh vielen Dank. Das macht die Natur, die strahlt soviel Ruhe aus. Natur ist einfach der „Burner“ 😉
      Und nochmal Danke 🙂 Es freut mich dass du öfters hier vorbei schaust, yeah. 🙂
      PS: Das Buch habe ich schon eine Weile durch. Die Frau, die hier erzählt, ist der Hammer. Ich finde sie toll. Viel Spaß beim Lesen 🙂
      Liebe Grüße aus dem Allgäu
      Conny

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