diesmal kein seltenes Exemplar – unterwegs im Schwarzwassertal

Schwarzwassertal am frühen Morgen. Die Strasse von Riezlern hinauf zur Auenhütte war noch leicht mit Schneematsch bedeckt. Kaum einer unterwegs. Außer die Mitarbeiter von „Das Höchste“. Pünktlich um 8.00 Uhr stand ich auf dem Parkplatz. Ebenso die Mitarbeiter von dem Skigebiet.

Ich ließ mir Zeit. Frühstückte im Auto. Am Himmel schlenderten Wolken umher. Blauer Himmel blitzte hindurch. Es graupelte leicht.

Gestärkt und Schneeschuhe bereits angeschnallt, laufe ich von der Auenhütte hinter ins Schwarzwassertal. Ziel -> Schwarzwasserhütte auf 1.620m und dann wollte ich sehen, ob ich weiter gehe oder einkehre. 

Facts zur Schwarzwasserhütte

  • wurde erbaut in den Jahren 1914 bis 1922 am Rande der Allgäuer Alpen
  • von Weihnachten bis Ostern sowie von Pfingsten bis Mitte Oktober bewirtschaftet
  • verfügt über 71 Schlafplätze und einen Materiallift mit Talstation bei der Melköde

Der Wanderweg zur Schwarzwasserhütte ist einfach herrlich und einfach einfach.
Wenige Höhenmeter. Zarte 40hm an der Zahl ziehen sich entspannt von der Auenhütte 1.306m zur Alm Melköde (1346m). Mal geht es durch kleine Waldstücke, mal im Freien mit wunderbaren Blick voraus auf die prächtige Bergwelt. Geradewegs blickt man auf die Berge Steinmandl und Grünhorn, im Norden (rechte Hand) der charakteristische Hohe Ifen und im Süden die Ochsenhofer Scharte, die hinüber ins Kleinwalsertal führt. Prächtig!

Nachfolgend zeige ich dir einen Überblick. Diese Hinweistafel steht unweit von der Alpe Melköde. Die grüne Markierung zeichnete ich hier ein, des war meine Tour an diesem Tage. 

 

Wer nun aufgrund der Ebene nicht warm geworden ist, wird es jetzt werden. 300hm geht es nun zur Schwarzwasserhütte bergan. Nicht dramatisch. Zwischendurch entspannt es sich.  Zuerst geht der Wanderweg direkt nach der Alpe Melköde bergan, dann a Stückl flacher und es folgen die letzten Höhenmeter zur Schwarzwasserhütte auf 1.620m.

An der Hütte war es ganz ruhig. Es war noch Vormittag, bisher keiner weiter unterwegs. Ich ließ meinen Blick umherschweifen und stapfte den gespurten Weg Richtung Gerachsattel weiter.

Der gespurte Weg war einwandfrei. Als ich dem Gerachsattel immer näher kam, sah ich voraus 2 Schneeschuhgeher. Und aus einer anderen Richtung weitere 4 Schneeschuhgeher. Diesmal war ich unter Gleichgesinnten unterwegs, neulich ein seltenes Exemplar. Ich war ganz erstaunt. Erst beim Rückweg zur Schwarzwasserhütte kam eine kleine Gruppe und zog mit Tourenski ihre Spuren.

Am Gerachsattel hatte ich noch nicht genug und entschied mich, den gespurten Weg weiter zu folgen. Und zwar hinauf zum Hählekopf. Dichter heran an den Hohen Ifen.

Und die Bilder zeigen wo es lang ging…

 

Tja und dann ging es endlich in die gemütliche Stube der Schwarzwasserhütte. Urig im Inneren. Und neuester Trend auf der Speisekarte. Hier heroben werden auch die Wünsche der Veganer erfüllt. Wow. Find ich ja klasse.

Na dann, Mahlzeit!

 

 

Aktuelle Info: Info Schwarzwasserhütte 02/2017

Geehrte Gäste

aufgrund eines Kanaldefektes ist die Schwarzwasserhuette bis auf Widerruf geschlossen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

4 thoughts on “diesmal kein seltenes Exemplar – unterwegs im Schwarzwassertal

    1. Hallo Erika
      oh ja ich freue mich auch wieder sehr auf den Frühling, den Sommer, den Hochtouren. Boah schööön. 🙂
      Liebe Grüße Conny

    1. Nun ja, wohne direkt bei den Bergen und kann dann auch mal kurzfristig frei nehmen, wenn es schön ist. 🙂
      Mal sehen wie der Sommer wird. Ich drück die Daumen, dass deine nächsten Bergtouren kaiserlich werden 🙂

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