Die Wanderung zum Gurnwandkopf und zur Hörndlwand liegt im Chiemgau in den Chiemgauer Alpen und ist eine aussichtsreiche Bergtour mit alpinem Charakter.
Die Hörndlwand ist der erste markante Gipfel und bietet eine sehr weite Aussicht auf das Chiemgau und die Alpen. Von dort verläuft der Grat weiter in Richtung Gurnwandkopf.
Auf dieser Tour gibt es übrigens fünf Kreuze zu entdecken, die über das Plateau verteilt sind. Drei stehen direkt auf dem Felszahn der Hörndlwand, zwei weitere lassen sich wunderbar in einen Rundweg einbinden.
Der Gurnwandkopf ist weniger frequentiert und bietet ebenfalls eine umfassende Gipfelsicht. Der Abstieg erfolgt in der Regel auf dem Aufstiegsweg oder als Rundtour über Forststraßen.
Tourdaten Gurnwandkopf 1.691m & Hörndlwand 1.684m
Gebiet: Chiemgauer Alpen
Start: Parkplatz Seehaus Parkgebühren ab 4 Stunden 9€, bis 4 Stunden 4€. (Stand 05.2026)
Zeit Aufstieg & Abstieg: ca. 3,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 960 Höhenmeter
Tourverlauf: Parkplatz Seehaus (722 m) Nähe Ruhpolding – Branderalm (1120 m) – Gurnwandkopf (1.691m) – Hörndlwand (1.684 m)
In der Nähe des Parkplatzes befinden sich etliche Wegweiser, die den Start der Route markieren. Ich folge der Beschilderung in Richtung Brander Alm auf dem rot gekennzeichneten Wanderweg.Der Weg steigt nur leicht an, während ich durch herrlichen Mischwald wandere.Nach ungefähr 45 Minuten trete ich aus dem Wald heraus und habe freie Sicht auf eine markante Felsnadel – nicht eine Felsnadel sondern es begrüßt mich die Hörndlwand. Unterwegs begegne ich weiteren Wanderern.Der Forstweg führt Richtung Brander Alm (hintere Almhütte). Mein Wanderweg folgt vor der ersten Hütte den Wiesenhang empor.Über naturbelassene, steinige und wurzelige Abschnitte gewinnt der Pfad langsam an Höhe.Schon nach wenigen Metern schwenkt der Wanderweg nach links und verschwindet wieder zwischen den Bäumen.Rückblick mit zufällig platzierter Hauptdarstellerin.Mehrere Schilder an der Waldkreuzung lotsen mich weiter geradeaus. Noch 1,5 Stunden bis zum Ziel, verrät der Wegweiser.Der Wald wird lichter, die Sonne fällt warm auf den Weg, und ich freue mich still über die Schönheit der Natur.Der Anstieg wird kurz langsam spürbar steiler.In der Scharte halten sich noch einzelne Schneefelder, die durch unzählige Tritte bereits gut festgedrückt sind. Links begleitet mich die Hörndlwand, während der Weg in Serpentinen durch den Kessel zur Scharte hinaufführt.Seitlich fällt der Blick auf die steile Wand.Kurz vor der Scharte angekommen, lasse ich den Blick zurück schweifen. Links im Bild der Gipfel Rauschberg.
Die letzten steilen Trittstufen.
Die Scharte ist erreicht. Ich genieße den Blick von oben auf den Wanderweg und tue so, als wäre das alles absolut mühelos gewesen. 😀Vor mir öffnet sich ein Hochplateau mit weiter Sicht – links wartet die Hörndlwand, noch nicht im Bild zu sehen.Zunächst inspiziere ich den Schilderbaum. Die Entscheidung ist schnell gefallen: erst den Gurnwandkopf, danach auf dem Rückweg die Hörndlwand.
Am Gurnwandkopf wartet ein Gipfelstamm statt eines Kreuzes. Ich folge zuerst der Richtung Hörndlwand, biege dann aber links auf einen schmalen Pfad ab. Vorbei an der Ostroute geht es leicht bergab, bevor der Weg unterhalb des Gipfels durch Latschenkiefer erneut steil anzieht. Hier ist es angenehm ruhig. Kein typischer Tourigipfel, eher unspektakulär markiert – nur ein einfacher Gipfelstamm statt eines auffälligen Kreuzes wie auf der Hörndlwand.Der Rundumblick vom Gurnwandkopf.
Die markante Kampenwand. Besonders auffällig ist der gezackte Felsgrat, der von weitem wie eine Krone wirkt. Dadurch ist die Kampenwand ein echtes Wahrzeichen rund um den Chiemsee.Blick vom Gurnwandkopf zur Hörndlwand.Bitteschön das Gipfelkreuz der Hörndlwand. Der letzte Gipfel in der Reihe ist der Gurnwandkopf.