Wanderung auf den Weitlahnerkopf – Ruhe, Panorama und echte Chiemgauer Bergidylle
Inhaltsverzeichnis
Zwischen der bekannten Kampenwand und dem beliebten Geigelstein versteckt sich ein Gipfel, der Weitlahnerkopf. Als Teil der Aschentaler Wände liegt der Berg eingebettet zwischen Achental und Priental.
Mit seinen rund 1.615 Metern erhebt sich der Weitlahnerkopf über die sanften Almen des Achentals. Sein Name passt perfekt zu seinem Erscheinungsbild: Auf der einen Seite breiten sich unterhalb des Gipfels weite Wiesen aus, auf der anderen führt der Aufstieg über eine steilere, teils drahtseilgesicherte Felsflanke hinauf zum Gipfelkreuz.
Tourdaten Weitlahnerkopf 1.615m
Gebiet: Chiemgauer Alpen
Start: Wanderparkplatz Hainbach (675 m) im Priental. Parkgebühren ganztags 5€ (Stand 05.2026)
Zeit Aufstieg : ca. 2 bis 2,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 970 Höhenmeter, Aufstieg ca. 5,82 km
Tourverlauf: Parkplatz Hainbach (675 m) – Dalsensattel (1087 m) – Weitlahnerkopf (1.691m)
Der kleine Weiler Hainbach lasse ich schnell hinter mich……und laufe mal auf der rechten Seite vom dem glasklaren Klausbach, mal auf der linken Seite.Vorbei an kleinen, idyllischen Wasserstufen wandere ich auf dem breiten, leicht geschotterten Weg stetig bergauf.Nach dem Waldstück erreiche ich den Dalsensattel auf 1.087 Metern.Auf keinem Wegweiser taucht der eher unscheinbare, schöne Weitlahnerkopf auf – so auch hier nicht. Doch der Geigelstein weist mir die richtige Richtung.Der Wegweiser steht am höchsten Punkt des Dalsen-Sattels.Hier teilt sich der Weg: Links geht es weiter Richtung Kampenwand, rechts führt der Wiesenpfad zum Weitlahnerkopf.Den schmalen Wiesenpfad, der hier und da von einzelnen Wegpflöcken markiert wird, folge ich weiter.
Nach dem Wiesenhang taucht der Weg erneut in den Wald ein und führt dort weiter in gleichmäßiger Steigung bergauf.Der Wald zieht sich zurüc und stehe auf einer freien Wiesenfläche.Ich sehe rechts den letzten Gipfelaufbau des Weitlahnerkopfs.Anfang Mai liegen auf den schattigen Hängen noch vereinzelte Schneefelder. Ich folge der Spur weiter hinauf zum Gipfelaufbau.Blick zurück auf den Anstieg.
Einige Passagen sind mit Drahtseil gesichert.Nach dem fordernden Gipfelaustieg geht der Weg in ein ruhiges Latschenfeld über.Der Wegweiser zeigt weiter Richtung Geigelstein, doch mein Ziel ist erreicht. Ich bleibe stehen, drehe mich um..und sehe das Gipfelkreuz des Weitlahnerkopfs.Im Dalsensattel ist die Dalsenalm zu erkennen, im Hintergrund die markante Kampenwand.Der bewaldete Hang sind die Aschenthaler Wände.
Das Weitlahnerkopf-Gipfelkreuz steht an der oberste Kante, dahinter geht es steil bergab, während die vordere Seite genug Platz zum Rasten bietet und sanft in Wiesenhänge übergeht.Seilversichert steige ich wieder abwärts.
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