Der Friedenrath liegt in den Chiemgauer Alpen zwischen den Orten Grassau und Marquartstein im Landkreis Traunstein. Er ist 1.432 Meter hoch und liegt direkt nördlich der bekannteren Hochplatte sowie östlich der Kampenwand.
Optisch wirkt der Friedenrath zuerst eher unscheinbar – bis man näher kommt. Dann zeigt er sich als schroffer, felsiger Berg mit markantem Gipfelaufbau und kleinem Gipfelkreuz auf einem Felszacken.
Besonders von Osten aus sieht er wie ein steiler Felssporn aus. Viele beschreiben ihn als „wilden kleinen Bruder“ der Hochplatte.
Tourdaten Friedenrath
Gebiet: Chiemgauer Alpen
Start: Wanderparkplatz Rottau, Adersbergstr., Parkgebühren ganztags 0€ (Stand 05.2026)
Zeit Auf- /Abstieg : ca. 4 bis 4,5 Stunden; ca. 13,5km
Höhenmeter: ca. 940 Höhenmeter
Tourverlauf: Parkplatz Rottau (538 m) – Hefteralm (880 m) – Maieralm (1.691m) – Friedenrath 1.432m
Vom Parkplatz gehe ich ein Stück zurück und folge rechts dem breiten Schotterweg bergab bis zur Brücke.Nach einem kleinen Wiesenbereich im Wald stoße ich auf einen Wegweiser – von hier aus führt mich der Wanderweg zuerst zur Hefter-Alm.Der Wanderweg führt mich eine Zeit lang durch wunderschönen, sonnendurchfluteten Mischwald, begleitet vom Zwitschern der Vögel.Das Geräusch der Hufe auf dem Boden war schon von Weitem zu hören und verlieh der Szene eine besondere Atmosphäre.Ich gehe den Weg weiter, überquere links einen kleinen Bach und steige anschließend kurz, aber steil bergauf.Bei den sehr dicht aufeinander folgenden Wegabschnitt war ich kurz versucht, direkt eine Abkürzung zu nehmen, aber ich bin dann doch konsequent auf dem ausgeschilderten Weg geblieben. Ab hier ist es nicht mehr weit bis zur Hefter-Alm.Ich erreiche die Hefteralm mit eigener Käsereiherstellung. Rund um die Alm laden zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, während sich auf der Vorderseite ein kleiner Spielplatz befindet.Ich orientiere mich weiterhin in Richtung der Piesenhauser Hochalm, die hinter dem Gipfel des Friedenrath liegt.Die Reitergruppe trabt wieder in Sichtweite vor mir weiter.Der Blick auf die Hefteralm vom oberen Wanderweg.Idyllisch wie der Weg in seinem hellen Ton Richtung Wald schlängelt.Auf dem hellen Schotterweg ist rechtsliegend die bewirtschaftete kleine Moieralm.Und endlich sehe ich den Gipfel Friedenrath.Eine hübsche kleine Schaukel will mich zum Ausruhen verführen. Nur kurz nehme ich Platz, da ich zu gern den Gipfel sehen will. Auf dem Rückweg, verspreche ich mir, verspeise ich hier meine Jause.Nach einem etwas steileren Aufstieg folge ich einem schmalen Pfad, der sich entspannt durch die Latschenkiefern zieht und mich schließlich zur letzten kurzen Kraxelstelle vor dem Gipfel führt.Erreicht. Am Gipfel gibt es nur wenige Sitzmöglichkeiten, die leider schon belegt sind.
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