5 Top Herbstwanderungen

Goldene Herbstwanderungen

Es ist wieder da! Das unglaubliche Farbspiel. Keine andere Jahreszeit ist so farbenprächtig und abwechslungsreich wie er. Rot-, Braun- und Goldtöne – das ist der Herbst.

Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten: Bunt gefärbte Blätter, frische Brise, warmes Licht.

Ich habe dir 5 besonders empfehlenswerte Wanderungen für den Herbst zusammengestellt.

Top Herbstwanderung Nr. 1: Wanderung Fellhorn 2.038m

Weite, sanfte Almböden im Norden, steile Felsabbrüche im Süden: das bietet dir die Überschreitung des Fellhornkammes. Dieser aus Flysch aufgebaute Bergzug ist berühmt für seine außergewöhnlich üppige und artenreiche Flora. Der Wanderweg führt an mehreren Alpen zum Einkehren vorbei. Knapp unterhalb des Gipfels steht das Straubinger Haus. Zu Beginn der Tour kommst du am Gasthof Hochleite vorbei, am Ende der Tour triffst du auf den schmucken Gasthof Laiter.

Fellhorn, Allgäu, Wandern,
Fellhorn

Top Herbstwanderung Nr. 2: Rundtour um den Weissensee

Eine kleine feine Runde um den Weissensee. Auf dieser naturbelassenen Seite führt ein schmaler Pfad um den See herum, es geht über Wurzeln, weiter durch das Weißenseer Törle und über den sechzig Meter langen Hugo-Ludwig-Steig. Traumhaft zum Spazieren und Verweilen.

Weißensee, Ostallgäu, Bergsee

 

Top Herbstwanderung Nr. 3: Hirschbachtobel-Hirschberg

Der Wanderweg führt am wildromantischen Hirschbachtobel entlang. Ich war begeistert. Welch herrliche Schlucht, welch schöne Wasserfälle. 

Allgäu, Bad Hindelang, Hirschberg, Hirschbachtobel

 

Top Herbstwanderung Nr. 4: Rottachsee

Der Rottachsee ist wirklich ein wunderschön angelegter Staussee, der heute aussieht wie ein von Natur aus in die Landschaft eingebetteter See.

Rottachsee, Allgäu
Rottachsee

Top Herbstwanderung Nr. 5: Kanisfluh

Die Kanisfluh im Bregenzer Wald ist ein mystischer Berg. Ein Riese, namens Wirm, soll ihn erbaut haben. Er war allerdings nicht so zufrieden mit seinem Werk und stürtze sich von diesem Berg zu Tode. Er wurde von den anderen Riesen in der Kanisfluh begraben. Sie setzten ihm einen Grabstein, die Wirmsäule. Der Grabstein existiert heute noch – ein freistehender Felspfeiler auf halber Höhe des Berges.

Auslbick von der Kanisfluh


Übrigens

Von dem indogermanischen Wort „sker“ stammt das Wort Herbst ab, dass so viel bedeutet wie „schneiden“.

Im englischen ist es verwandt mit „harvest“, im lateinischen mit „carpare“ (schneiden) und im griechischen mit dem Wort „karpós“ (Frucht oder Ertrag).

Somit könnte man die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Herbst“ mit den Begriffen „Zeit der Früchte“, „Zeit des Pflückens“ und „Erntezeit“ umschreiben.

Und wer es genau wissen will: Ganz genau dauert der Herbst 89 Tage und 19 Stunden.

 

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